Alles rund um die Verlobung

Historische Wurzeln, Art des Heiratsantrags, die beliebtesten Edelsteine für den Ring oder die längste Verlobung der Welt – in dem heutigen Blogeintrag dreht sich alles um das Thema Verlobung, von interessanten Fakten bis zu Kuriosem. Begleiten Sie uns auf einer Reise in die Ursprünge des besonderen Rituals und zu Heiratsanträgen der ganz anderen Art.

Über das römische Sponsalia und keltische Verlobungsringe

Die Verlobung zweier sich liebender Menschen besitzt eine lange Tradition und hat sich über die Jahrhunderte hinweg stetig verändert und an neue Lebensgewohnheiten angepasst. So feierten bereits die Römer unter dem damaligen Namen „Sponsalia“ das Verlöbnis. Eine Art Verlobungsring aus Gräsern wurde erstmals bei den Kelten als Symbol der Liebe verwendet. Einziger Unterschied zur heutigen Zeit: Verlobung und Hochzeit wurden nicht voneinander getrennt. Aber eines ist uns in vielen Kulturkreisen bis heute erhalten geblieben: die Verlobungs- oder Trauringe am Ringfinger der linken Hand zu tragen. Denn von dort, so behaupteten bereits die Ägypter und Römer, führe eine Vene direkt zum Herzen.

Partnersuche früher

Um ihre zukünftige Traumfrau oder besser gesagt, eine Frau zu finden, die dem Stand und der Herkunft entsprach, begaben sich viele Männer früher auf Brautschau. Wurde eine „passende“ zukünftige Ehefrau gefunden, begannen die „Verhandlungen“ mit den Schwiegereltern und der Junggeselle hielt sprichwörtlich um die Hand seiner Herzensdame an. Auch wenn Frauen sich später selbst für einen Mann entscheiden durften, wurde die Tradition „um die Hand anhalten“ noch lange Zeit fortgesetzt und ist heute noch Vielen bekannt.

Auch die Mädchen begaben sich indirekt auf Partnersuche, indem sie an sogenannten „Debütantinnenbällen“ teilnahmen. Hier wurden sie von den Müttern der Junggesellen begutachtet und möglicherweise im Anschluss den Söhnen vorgestellt.

Der bayerische „Ja-Schmarrn“

Bereitete ein Mädchen in Bayern ihrem Traummann einen Eierkuchen, den sogenannten „Ja-Schmarrn“ zu, galt dies als Heiratsantrag. Nur, wenn das Gericht gemeinsam gegessen wurde, wurde dies als Ja gewertet und die Verlobung konnte in Kraft treten.

Nachgefragt: Heiratsantrag wie im Märchen

Romantisch und gefühlsvoll: So wünschen sich laut einer Umfrage fast 80% der Deutschen ihren Heiratsantrag. Dabei muss die Initiative aber nur in 2/3 aller Fälle vom Mann ausgehen, weil die Hauptsache ist, dass der Überraschungseffekt stimmt. Denn das wünscht sich die Mehrheit der Befragten.

50% wünschen sich einen Diamanten

Auch in Deutschland darf auf den klassischen Verlobungsringen der Edelstein nicht mehr fehlen. Aber über welchen Stein freuen sich die Damen am meisten? Einer Umfrage zufolge wünscht sich die Hälfte aller Frauen einen Diamanten. Gleichzeitig wollen die Frauen aber nicht zu viel Prunk und Glamour. Ein Rubin muss deshalb nur bei 2,5% der Befragten sein. Wenn Sie also einen Diamanten für den Verlobungsring Ihrer Zukünftigen aussuchen, liegen Sie meist auf der sicheren Seite. Kombinieren Sie dazu das Edelmetall Weißgold, kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen und der Ring bezaubert Ihre Herzensdame. Zu passenden Designs und Legierungen inspiriert Sie jederzeit unser acredo Trauringkonfigurator oder unsere Berater in einem der zahlreichen acredo Standorte.

Eiserne Hochzeit oder doch nicht?

Ja, die eiserne Hochzeit hätte das Paar aus Mexiko allemal feiern können. Da die beiden aber „nur“ 67 Jahre lang verlobt und nicht verheiratet waren, wurde aus diesem Jubiläum leider nichts. Dennoch hatten sie einen Grund zum Feiern: einen Weltrekord über die längste Verlobung. Im Alter von 82 Jahren wagten die Verlobten dann schließlich doch noch den großen Schritt und gaben sich das Ja-Wort.