So schreiben Sie das perfekte Ehegelübde

Das Gelübde der Ehe sei:
Wohin du auch wächst,
dorthin will ich mein Herz weiten.

Wie hoch auch deine Sehnsucht reicht,
ich lasse dich ihr folgen.
Neigt dein Herz sich einem anderen zu,
so will ich deine Liebe teilen;
strebt meines nach einem anderen,
so will ich doch niemals dich aus meinem Herzen verbannen.

Ich strebe nach Wahrheit und weiß uns in der Wahrheit vereint…
(von Safi Nidiaye)

So oder so ähnlich kann Ihr persönliches Ehegelübde lauten. Individuelle Vermählungssprüche werden immer beliebter – denn Sie sind ein einzigartiger Liebesbeweis. Und welcher Ort eignet sich besser für eine öffentliche Liebeserklärung an die Traumfrau/den Traummann als der Traualtar?

Auch wenn Sie mit ihrem persönlichen Ehegelübde beim Partner und den Hochzeitsgästen kaum falsch liegen können, zeigen wir Ihnen heute ein paar Tipps und Tricks, wie Sie Ihren persönlichen Vermählungsspruch kreieren.

Kurz und Knackig

Ein selbst geschriebenes Ehegelübde sollte nicht zu lang sein und trotzdem Ihre Liebe zum Partner auf besondere Weise zum Ausdruck bringen. Sagen Sie also mit wenigen Worten, in etwa einer Minute, alles, was Ihnen wichtig ist. Sich kurz zu fassen, ist nicht immer leicht und nimmt zwar eine gewisse Zeit in Anspruch, lohnt sich aber zu 100 Prozent und langweilt Ihre Gäste nicht.

Der Ton macht die Musik

Ihre beiden Ehegelübde sollten auf jeden Fall miteinander harmonieren. Einigen Sie sich also mit Ihrem Partner auf ein Genre. Entweder romantisch, poetisch oder aufgelockert durch ein paar Witze – beim Ehegelübde passt jeder Stil. Nur sollten Sie darauf achten, dass Sie dem Ganzen nicht zu viel Witz verleihen. Denn die Hochzeit und Ihr Partner liegen Ihnen am Herzen und diese besondere Liebe sollte nicht durch zu viel Humor unterdrückt werden. Am besten harmonieren Sie mit der Braut/dem Bräutigam, wenn Sie die Vermählungssprüche im Dialog vortragen.

Zu zweit ist man weniger allein

Genau deshalb können Sie sich beim Verfassen Ihrer Ehegelübde abstimmen und Gedanken austauschen. Haben Sie also kein schlechtes Gewissen, wenn Sie den Text gemeinsam schreiben. Denn der Moment, an dem Sie das Gelübde aufsagen, ist ohnehin so zauberhaft – da interessiert es nicht, ob der Inhalt bereits bekannt ist oder nicht.

Haben Sie die Zeit im Blick

Sie sollten sich bereits frühzeitig mit Ihrem Ehegelübde befassen und Ihr Vorhaben mit den Geistlichen oder Standesbeamten besprechen. So haben Sie ausreichend Zeit, Ihre Gefühle in Worte zu fassen und dem Text eine verständliche Struktur zu verleihen.

Auch beim Vortragen des Vermählungsspruchs kommt es auf das richtige Timing an: Setzen Sie bewusste Pausen und verhindern Sie einen zu langen, auswendig klingenden Monolog. Als Hilfestellung können Sie sich Redekarten mit Stichpunkten vorbereiten. Das ist auch nicht weiter schlimm – denn in einem solch emotionalen Moment können jedem einmal die Worte fehlen.

Jetzt fehlt nur noch der Inhalt

Jaja, der Inhalt – wenn das immer so leicht wäre, die richtigen Worte zu finden.

Schreiben Sie einfach los

So kommen die passenden Formulierungen von ganz allein und im Nachhinein können Sie den Text noch verfeinern. Vermeiden Sie Klischees und zu viel Kitsch, zu persönliche Anekdoten oder allzu peinliche Kosenamen. Gerne können Sie einzigartige Versprechen, das erste Kennenlernen oder ein tolles Zitat aus der Literatur oder Filmen in Ihren Text integrieren. Tragen Sie nicht zu dick auf, sprechen Sie in Bildern und verständlich – dann steht Ihrem perfekten Ehegelübde nichts mehr im Wege.

Das Beste kommt zum Schluss

Tragen Sie Ihr Ehegelübde immer bei sich. Lassen Sie es sich in Miniaturform (und sicher in einer gekürzten Version) in Ihre Trauringe von acredo gravieren. Nutzen Sie diesen Service und Ihr Gelübde ist immer bei Ihnen.