So werden Sie DIE perfekte Trauzeugin

Eine wunderbare Trauzeugin, die der Braut bei den Hochzeitsvorbereitungen von Beginn an mit Rat und Tat zur Seite steht, gehört heutzutage zur Hochzeit wie das „Ja, ich will“, die Trauringe oder die Hochzeitstorte. Meistens entscheidet sich die Braut für die beste Freundin oder die Schwester, auf die sie sich verlassen kann und inn- und auswendig kennt. Jedoch ist der „Job“ als Trauzeugin zuweilen auch mit hohen Erwartungen und ja, fast schon, wahrem „Erfolgsdruck“ verbunden. Aber kommen Sie nicht ins Schwitzen – mit unseren Leitfaden werden Sie DIE perfekte Trauzeugin.

1. DIE Vertraute in Sachen Styling

Zu den schönsten Aufgaben einer Trauzeugin zählt sicherlich die Hilfe bei der Auswahl des Hochzeitkleides und der passenden Accessoires. Hören Sie sich bereits im Vorhinein um, welche Geschäfte schöne Kleider anbieten, die dem Stil der Braut und auch dem Budget entsprechen. Zudem sollten Sie keinesfalls den Proviant vergessen: ausreichend Wasser, Nervennahrung, bequeme Schuhe und natürlich etwas Prickelndes wie Champagner. So geraten Sie beide definitiv nicht in eine Stresssituation und bleiben voller Energie. Ist die Braut sich unsicher und befürchtet, kein passendes Kleid zu finden, so fungieren Sie in dieser Situation als Ruhepol: Reden Sie ihr gut zu und drängen Sie ihr keinesfalls eine Meinung auf.

2. DIE Ansprechpartnerin für den Mann

Aber nicht nur in Sachen Brautkleid, Strauß, Schmuck und Schuhe sind Sie die richtige Ansprechpartnerin, sondern Sie können bereits bei der Auswahl des passenden Verlobungsrings ins Spiel kommen. Denn wer kann am besten beurteilen, welcher Ring der Zukünftigen am besten gefällt, als Sie selbst? Sie kennen den Stil und die Lieblingsfarben der Braut und können deshalb den Mann bei der Auswahl der Fassung des Edelsteins und der Legierung tatkräftig unterstützen.

3. DIE Organisatorin

Egal ob bei Location, Menü, Fotograf, Einladungs- und Dankesschreiben oder vielem mehr, als Trauzeugin stehen Sie dem Brautpaar jederzeit als Beraterin zur Verfügung und übernehmen auch gerne selbst die Organisation. Wichtig dabei ist, dass Sie immer die Wünsche des Brautpaars beachten und nicht Ihre eigenen Vorstellungen zu sehr in die Organisation miteinbeziehen.

Die Organisation des Junggesellinnenabschieds ist DAS Highlight Ihrer Aufgabe als Trauzeugin. Zuerst sollten Sie sich darüber im Klaren sein, welche Art von Event am besten zur Braut passt. Eine ausgelassene Party in einer hippen, angesagten Metropole wie Berlin, Barcelona oder auf den Balearen oder doch entspannte Stunden mit den engsten Freunden bei einem Wellness-Trip oder einem leckeren Abendessen im Sterne-Restaurant? Das machen Sie ganz vom Geschmack der Braut abhängig. Diese darf aber auf keinen Fall vom Plan des Abends erfahren. Also Gäste rechtzeitig einladen, Save-the-Date-Schreiben verschicken und dem Mädelsabend steht nichts mehr im Wege!

4. Das Mädchen für alles

Am großen Tag werden Sie durchaus vom ein oder anderen Gast als das Mädchen für alles wahrgenommen werden. Sie sind mit dem Ablauf vertraut, kennen den Freundes- und Familienkreis und das Wichtigste, Sie sind die zweite Hand der Braut. Als Trauzeugin denken Sie deshalb natürlich an alles: an die Notfall-Handtasche bestückt mit Pflastern, Lipgloss, Taschentüchern, Spiegeln und anderen Utensilien, die an diesem Tag bestimmt nicht fehlen dürfen, an die Rede, die Sie traditionell als Trauzeugin halten werden, an bequeme Schuhe und an das Geschenk für das Brautpaar. In ihrem Fall darf dies gerne ein bisschen größer ausfallen: Wie wäre es mit einem Feuerwerk, Akrobatik oder einer tollen Band?

5. Seelischer Beistand

Aber am wichtigsten und deshalb hat Sie ihre Freundin oder Schwester als Trauzeugin ausgewählt, ist die Tatsache, dass sie sich auf Sie verlassen kann. Ob Unsicherheit beim Kleiderkauf, Nervosität vor der Hochzeit oder auch eine Krise in der Zeit danach – eine Trauzeugin ist eine Schulter zum Anlehnen, hat ein offenes Ohr und ist jederzeit für die Braut da – in guten wie in schlechten Zeiten.