Von Robotern, teuren Outfits und grazilen Ringen: So heiratet man in Japan

Japan ist das Land der Kirschblüten, aber auch das Heimatland von Technik-Liebhabern und großen Firmen der Unterhaltungselektronik. Und deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass sich Tomohiro Shibata und Satoko Inoue bei ihrer Hochzeit den Roboter „I-Fairy“ als Trauzeugen ausgesucht haben. Das ist aber nicht die einzige skurrile Hochzeitsgeschichte, die aus Japan bekannt ist. So haben sich beispielsweise Akemi Kito und Hiroshi Matsuka bei eisigen Temperaturen das Ja-Wort gegeben. Denn die beiden haben sich für eine ganz besondere Location entschieden: eine Kapelle aus Eis mitten im Iglu-Dorf am Shikaribetsu See.

Nicht alle Japaner heiraten wie im Science Fiction Film oder bei Temperaturen vergleichbar zu denen am Nordpol. Dennoch haben sie nicht weniger spannende Hochzeitsrituale.

Money, Money, Money, …

Japanische Hochzeiten zählen zu den teuersten überhaupt. So geben Paare bis zu zwei Jahresgehälter für den großen Tag aus. Grund dafür sind unter anderem die aufwendigen Give Aways und die Outfits des Brautpaares.

Geschenk ist nicht gleich Geschenk

 Auch in westlichen Kulturen gehört es heutzutage zu einer festen Tradition, den Gästen kleine Geschenke beziehungsweise besondere Erinnerungen an die Hochzeit mit auf den Heimweg zu geben. In Japan hat diese Geste einen weit höheren Stellenwert. So erhalten die Gäste keinesfalls die gleichen Geschenke, sondern das Brautpaar macht sich über die Wünsche und Vorlieben eines jeden Gastes Gedanken und stimmt das Geschenk individuell ab. Der Preis spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle.

Einmal umziehen bitte

Traditioneller Hochzeitskimono, weißes Brautkleid und ein elegantes Abendkleid – diese drei Outfits trägt allein die Braut bei ihrer Hochzeit. Das mehrmalige Wechseln der Kleider besitzt in Japan eine lange Tradition und bringt das Vermögen der Familien zum Ausdruck. Denn es ist ein teures Vergnügen, da die Leihgebühren für Kimono und Co viele Millionen Yen betragen. In Deutschland würde man zu dem gleichen Preis ein perfektes, maßgeschneidertes Hochzeitskleid erhalten. Kein Wunder also, dass der Kostümverleih in Japan boomt und weiter boomen wird, weil nun auch die Ehemänner mit dem Umziehen während der Hochzeit beginnen.

Grazile Trauringe: Charme, Charisma und Chorus

Im Gegensatz zum Outfit werden die Trauringe in Japan natürlich nicht gewechselt – denn sie sind geschaffen für die Ewigkeit. Viele Japanerinnen entscheiden sich für Trauringe der Kollektionen Charme, Charisma und Chorus. Diese grazilen Ringe sind ideal für ihre zarten Hände geeignet, weil sie sich in der Breite sehr schmal einstellen lassen und somit keinesfalls vom Finger rutschen. Ergänzt durch funkelnde Diamanten mit einer besonderen Fassung oder auf einer Ringschiene besitzen diese kleinen, feinen Trauringe eine besondere Eleganz. Bei acredo, sei es in unseren Standorten in Japan oder in Deutschland, können Sie sich verschiedene Ringe dieser Kollektionen ansehen.